"Die Aussiedelung aus Warschau - sie hatte nur ein Ziel, sie hatte nur einen Zweck: den Tod."
- Marcel Reich-Ranicki am 27.01.2012 im Bundestag
Am Holocaust-Gedenktag wird im Bundestag endlich mal Tacheles geredet und der Zeremonie-Meister Marcel Reich-Ranicki hilft dabei sogar den Bundespräsidenten zu einem geglückten Auftritt. Der darf nämlich den körperlich schwächelnden Grand Monsieur der deutschen Literatur zum Redepult begleiten und macht die Sache endlich mal richtig gut. Nun aber zurück zu Reich-Ranicki - mit schwacher Stimme hält er eine bewegende Rede und lässt seine Zuhörer mit dem frommen Wunsch zurück, er möge noch öfter seine Stimme erheben. Grund genug für uns nicht nur hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen, sondern vor allem begeistert in die Vergangeheit zu blicken.
Vor 15 Jahren Jahren war MRR bei Harald Schmidt und da hat er mit viel Witz, voller Stimme und einem blauen Pullover unter dem schwarzen Sakko über Frau Löffler, die Uni, TV-Moderatoren, den Stern, die Bunte und seine Frau philosophiert. Das war groß, das ist lange her, das ist Reich-Ranicki in überragender Form:
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1 Kommentare:
HÄ? "Das war groß,, schwache Stimme..."
Wie, war groß? Bleibt groß.
"Dreckige Wahrheit" ist ungroß, wirft Schmutz aus großer Höhe, die ich hier nicht erkenne.
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